Mein Bundesfreiwilligendienst beim NABU Rhein-Neckar-Odenwald

Von Timo Bobbert

Hier möchte ich in einem kleinen Bericht meine Erfahrungen in meiner Zeit als Bundesfreiwilliger beim NABU Bezirksverband Rhein-Neckar Odenwald mit euch teilen.
Mein Name ist Timo Bobbert, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Sandhausen.


Vor meinem BFD habe ich in Karlsruhe drei Semester Kartographie und Geomatik studiert, wobei ich jedoch mit der Zeit feststellen musste, dass ein Studium nicht die richtige Entscheidung gewesen ist. Da ich mein Studium Anfang Januar 2013 zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt beendete, stand ich vor der Frage „Was denn nun?“. Für mich war zu diesem Zeitpunkt klar, dass ich erst einmal kein weiteres Studium beginnen wollte, sondern zuerst eine Ausbildung machen möchte. Doch eine Ausbildung als was?

Irgendwas im Freien zu machen fand ich schon immer gut. Also habe ich mich auf die Suche gemacht, ob denn ein Ausbildungsberuf in der Natur oder im Freien etwas für mich sein könnte.

Dabei bin ich auf das Stellenangebot als Bundesfreiwilliger beim NABU Bezirksverband Rhein-Neckar-Odenwald in Heidelberg gestoßen, wo ich seit dem 1 Mai 2013 tätig bin.

Meine Haupttätigkeit ist im Landschaftspflegeteam des NABU Rhein-Neckar Odenwald. Vier von fünf Tagen bin ich draußen unterwegs und freitags ist Büro-Tag. Das Landschaftspflegeteam betreut rund um Schwetzingen, Sandhausen und Oftersheim die angrenzenden Binnendünengebiete wie z.B. die Naturschutzgebiete „Pferdstrieb“ in
Sandhausen oder den „Feldherrenhügel“ in Oftersheim. Auf den Flächen steht vor allem die Arbeit mit der Motorsense im Vordergrund. Um die Gebiete vor der Verbuschung zu bewahren, werden diese einmal, teilweise auch zweimal, im Jahr gemäht und abgerecht. Ab und zu kommt auch noch die händische Entfernung von eingewanderten Pflanzenarten wie z.B. der Kanadischen Goldrute oder des Riesen-Bärenklau zu den Arbeiten hinzu.

Neben der Landschaftspflege trage ich häufig aktuelle Flyer in den Gemeinden rund um Heidelberg aus, um die Werbetrommel für anstehende Veranstaltungen zu drehen. Nebenbei helfe ich auch bei der Vorbereitung von Veranstaltungen wie etwa dem NABU- Kürbisfest in Nußloch oder dem Stand des NABU beim „Lebendigem Neckar“, bei dem ich dann auch für die Betreuung der Kinderecke zuständig war und mir den Mund fusselig reden konnte.

Wenn es gegen den Winter geht, enden die Mäharbeiten und der Gehölzrückschnitt sowie die Gehölzentfernungen rücken in den Fokus der Arbeiten. Im Zuge dessen konnte ich auch den Motorsägenschein machen, welchen ich zwar selbst bezahlen musste, dafür habe ich
aber die komplette Ausrüstung gestellt bekommen.

In meiner gesamten Zeit, in der ich bis jetzt meinen BFD absolviert habe, hatte ich noch nie Probleme mit der Einsatzstelle. Sei es bei der Verteilung der Bildungstage, der Planung des Urlaubs oder Sonstiges. Das war auch einer der Gründe, warum ich im Januar 2014 meinen BFD noch einmal um sechs Monate verlängert habe.

 

Durch die Arbeit im NABU Landschaftspflegetrupp konnte ich meine Entscheidung festigen, eine Ausbildung in einem Grünen Beruf zu machen und beginne deshalb im September 2014 eine Ausbildung zum Forstwirt.

 

Insgesamt Blicke ich auf eine sehr positive Zeit zurück und bin mir sicher, dass auch die letzten fünf Monate eine gute Zeit werden.

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung: 14.03.2015 (MP)

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