"Lebensader Oberrhein – Naturvielfalt von nass bis trocken"

Binnendünenlebensräume als Hotspots der Artenvielfalt

In der nördlichen Oberrheinebene findet zur Zeit ein sehr interessantes Naturschutzprojekt statt. Das Projektgebiet mit dem Namen „Lebensader Oberrhein – Naturvielfalt von nass bis trocken“ wurde vom Bund sowie den Ländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen als ein "Hotspot der Artenvielfalt", also ein Gebiet mit einer besonders hohen Artenzahl an Pflanzen und Tieren ausgewählt. Bis zum Jahr 2019 werden in diesem Gebiet verschiedene Maßnahmen finanziell gefördert, die zur Entwicklung und ökologischen Aufwertung ausgewählter Lebensräume führen.

Im Gebiet des Bezirksverbands Rhein-Neckar-Odenwald sind dies die Binnendünenlebensräume zwischen Mannheim und Walldorf, auf die im Projekt ein besonderer Schwerpunkt gelegt wird.

 

Geplant sind Maßnahmen wie z.B. die Vernetzung einzelner isolierter waldfreier Dünenflächen, bei denen schon einmal die eine oder andere Kiefer fallen muss. Desweiteren ist der Aufbau einer Beweidung mit Schafen, Eseln oder Ziegen geplant. Diese historische Form der Landnutzung hat Jahrhunderte lang zum Erhalt der Sandlebensräume beigetragen.

Bei all diesen Maßnahmen ist der Pflegetrupp des Bezirksverbands unter Leitung von Diplom-Geograph Armin Jendrysik integriert und hilft tatkräftig bei der Durchführung der Maßnahmen vor Ort mit. Bis zum Jahr 2019 sollen so gefährdete Arten wie die Sand-Strohblume, Heidelerche oder das Sand-Steppenbienchen neue Lebensräume besiedeln können und sich in ihrem Bestand erholen.

Ausführliche Informationen über das Projekt erhalten Sie unter www.lebensader-oberrhein.de und beim NABU-Heidelberg oder rufen Sie uns unter der 06221 / 18 10 38 einfach mal an. Wir freuen uns auf ihren Anruf.





Letzte Aktualisierung: 06.03.2015 (MP)

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