Willkommen beim NABU Bezirksverband

Rhein-Neckar-Odenwald!

Christiane Kranz (Geschäftsführerin des NABU-Bezirksverbandes Rhein-Neckar-Odenwald)

Der NABU Bezirksverband Rhein-Neckar-Odenwald betreut den Rhein-Neckar-Kreis und den Neckar-Odenwald-Kreis sowie die Städte Heidelberg und Mannheim. Er ist Ansprechpartner sowohl für die örtlichen NABU-Gruppen als auch für alle naturinteressierten Bürgerinnen und Bürger in der Region (Umweltberatung).


Der Bezirksverband führt eigene Natur- und Artenschutzprojekte durch und unterstützt die örtlichen NABU-Gruppen bei der Umsetzung der Naturschutz-Kampagnen des Bundes- und Landesverbandes.

Zudem bietet er professionelle Hilfe bei Naturschutzaktionen in der Region, die die Kräfte der ehrenamtlichen Aktiven überschreiten. Er engagiert sich in der Kinder- und Jugendarbeit und informiert Bürgerinnen und Bürger mittels umfangreicher Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen über wichtige Naturschutz-Themen.

Gemeinsam mit den örtlichen NABU-Gruppen wird der Bezirksverband aktiv, um immer mehr Menschen für den Naturschutz zu begeistern und neue Mitglieder für den NABU zu gewinnen.

 

Christiane Kranz  (Geschäftsführerin)

Volksbegehren "Rettet die Bienen" startet !

Unterschreiben Sie jetzt!

Mit dem Volksbegehren Artenschutz wird die Landesregierung aufgefordert, die Artenvielfalt in Baden-Württemberg per Gesetz verbindlich zu schützen. Kernziel ist eine Agrarwende hin zu einer ökologischen Landwirtschaft und eine bessere Förderung nachhaltiger Arbeitsweisen.


Zentrale Inhalte des Volksbegehrens sind:

  • eine Halbierung der Pestizidmenge bis 2025
  • der Ausbau der Öko-Landwirtschaft auf 50 Prozent bis 2035
  • eine Umstellung der staatlichen Landwirtschaftsbetriebe auf Öko-Anbau
  • das Verbot von Pestiziden in Naturschutzgebieten
  • die Sicherung des Biotopverbunds
  • der bessere Schutz von Streuobstflächen

 

Weitere Infos: www.volksbegehren-artenschutz.de

Gesetzestext: Unter www.volksbegehren-artenschutz.de/forderungen liegt der Gesetzestext als pdf bereit sowie Erläuterungen dazu

Unterschriftenliste: www.volksbegehren-artenschutz.de/mitwirken

 

 

Flächenverbrauch und Neubaugebiete

NABU fordert ein Ende des Flächen-Fraßes

Täglich werden in Deutschland 66 ha Flächen für Siedlung, Gewerbe und Verkehrswege zugebaut, in Baden-Württemberg sind es 5 ha (50.000 m²) pro Tag.

Diese Flächen gehen dem Naturhaushalt unwiederbringlich verloren.

Das eigentliche Ziel der Bundesregierung war, den Flächenverbrauch bis 2020 auf 30 ha zu halbieren und bis 2050 einen Netto-Null-Verbrauch zu erreichen. Davon sind wir weit entfernt, die Bauwirtschaft boomt und die Besiedlung wird immer dichter.

Was sind die negativen Folgen des Flächen-Fraßes?

Boden ist ein endliches Gut und nicht vermehrbar. Mit der Versiegelung wird die Grundwasserbildung vermindert (Problem bei Hitzeperioden) und die Gefahr von Hochwasser-Ereignissen steigt. Versiegelter Boden ist verloren für die Bildung von Sauerstoff und für die Bindung von CO2-Emissionen. Einmal versiegelt heißt quasi für immer verloren, da Entsiegelung mit enormem Aufwand und Kosten verbunden.

Erholungsräume fehlen. Den Menschen fehlen immer mehr freie, naturnahe Landschaften, in denen sie sich erholen können. Der Blick stößt sofort wieder auf die nächste Besiedlung. Wenn die Entwicklung so weiter geht, dann haben wir z.B. an der Bergstraße bald ein durchgehendes Siedlungsband von Weinheim bis Wiesloch.

Den Landwirten wird die Existenzgrundlage genommen. Fruchtbare Ackerböden und Weideland werden bebaut und können auch nicht an anderer Stelle hinzugewonnen werden. Gerade Betriebe mit Tierhaltung  sind darauf angewiesen, ausreichende Weideflächen in Hofnähe zu haben. Nur so ist der Betrieb zu erhalten. Und genau das wollen wir ja: regional produzierte Lebensmittel ohne lange Transportwege und kein Lammfleisch aus Neuseeland.

Artenvielfalt geht verloren. Um die meisten Gemeinden herum gibt es noch eine vielfältige kleinräumig strukturiere Landschaft mit Streuobstwiesen, die Lebensraum für seltene Vögel, Fledermäuse, Wildbienen und Eidechsen ist. Diese Kostbarkeiten gilt es zu erhalten!

Neubaugebiete bedrohen die Umsetzung des landesweiten Biotopverbunds. Bereits jetzt wurden wichtige Bestandteile des Biotopverbundsystems durch Neubaugebiete unwiederbringlich zerstört. Bei der Fortsetzung der Bautätigkeit gingen weitere wertvolle Vernetzungselemente verloren. Ohne Biotopverbund jedoch haben wir bald nur noch Insel-Vorkommen seltener Tierarten, die genetisch verarmen und vom Aussterben bedroht sind. Es geht um den Erhalt der Grünen Infrastruktur! Laut § 20 BNatschG sollen 10 % der Landesfläche für den Biotopverbund reserviert werden. Der Biotopverbund ist im Rahmen der Regionalpläne und der Flächennutzungspläne jeweils planungsrechtlich zu sichern (§ 22 BNatschG).

Nun kann man argumentieren, dass für Eingriffe in den Naturhaushalt immer Ausgleichsmaßnahmen notwendig sind. Leider ist es jedoch so, dass diese oftmals unzureichend sind und zudem noch falsch umgesetzt und nicht kontrolliert werden.

Was fordert der NABU?


Weitgehender Verzicht auf weitere Neubaugebiete. Statt dessen Arrondierung, Schluss von Baulücken, Sanierung des Ortskerns. Die Grenzen des Wachstums müssen anerkannt werden. Neubaugebiete sind keine sprudelnde Geldquelle, sondern nur ein Zukunfts-Kredit für die Erhaltung Infrastruktur.

 

Begehung mit Gemeinde-Vertretern aus Nußloch

Am Freitag, den 03.05.2019 hatte der NABU Bezirksverband gemeinsam mit dem NABU Leimen-Nußloch den Bürgermeister  und alle im Gemeinderat vertretenen Parteien in Nußloch zu einer gemeinsamen Begehung des bereits im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Baugebiets „Beim Seidenweg II“ eingeladen. Bürgermeister Förster sowie Vertreterinnen und Vertreter von CDU, FDP und den Grünen waren der Einladung gefolgt. NABU-Bezirksgeschäftsführerin Christiane Kranz stellte die Argumente des NABU gegen einen weiteren Flächenverbrauch vor und lud zur Diskussion ein. Während die Grünen einen weiteren Flächenverbrauch komplett ablehnten, legten sich die anderen Parteien nur in so weit fest, dass sie eine Bebauung in nächster Zukunft nicht ins Auge fassen. Mit allen Vertretern des Gemeinderates wurde eine Fortsetzung des Dialogs sowie eine weitere Begehung und ggf. Verbesserung der Ausgleichsmaßnahmen des aktuellen Neubaugebiets „Beim Seidenweg I“ vereinbart.

 

 

NABU-Ausstellung „Landwirtschaft für morgen“
Eröffnung am 12.03.19 um 19:30 in der Gemeindebücherei Sandhausen

Blühende Ackerränder mit Kornblumen und Rittersporn, vielfältiges Insektengebrumm in der Luft und über den Feldern klingt der trillernde Gesang der Feldlerche – nur noch nostalgische Erinnerung oder Perspektive für die Zukunft?
Der Zustand der Agrar-Landschaft ist besorgniserregend: Studien belegen einen dramatischen Rückgang der Feldvögel, übermäßige Düngung verursacht erhöhte Nitratwerte im Grundwasser und riesige Felder ohne Hecken und Bäume bestimmen das Bild.
Hauptverursacher für die hoch-industrialisierte Landwirtschaft ist die Agrar-Politik der Europäischen Union. Hier ist die Stellschraube, an der jeder Bürger und jede Bürgerin bei der kommenden Europawahl drehen können.
Aber auch vor Ort kann eine Menge getan werden! Neben dem Bio-Landbau gibt es weitere Initiativen wie die Erzeugergemeinschaft KraichgauKorn®, die pestizidfrei wirtschaftet und so hochwertiges Getreide produziert, welches in den Bäckereien der Region verarbeitet wird.


Bei der Eröffnungsveranstaltung der NABU-Ausstellung „Landwirtschaft für morgen“ am 12.03.2019 um 20:00 wird SPD-Agrarexperte Georg Nelius (MdL) zum Thema „Zukunft der Landwirtschaftspolitik im Land und in Europa“ sprechen. Danach stellt Ihnen der Landwirtschafts-Fachmann Sebastian Strumann die Forderungen des NABU für eine Reform der EU-Agrarpolitik vor. Roland Waldi von KraichgauKorn® informiert über die Erzeugergemeinschaft und ihre Produkte und wir laden Sie herzlich zur Diskussion über eine moderne Landwirtschaft ein. Wir begrüßen Sie ab 19:30 mit Streuobstwiesen-Produkten, vielfältigem Infomaterial und KraichgauKorn®-Erzeugnissen.


Die NABU-Ausstellung „Landwirtschaft für morgen“ können Sie zudem zu den üblichen Öffnungszeiten der Bücherei Sandhausen (Friedrich-Ebert-Schulzentrum, Eingang Büchertstraße, 69207 Sandhausen) vom 12.-21.3.19 besuchen. Dort liegt auch Infomaterial für Sie bereit.

 

Wir brauchen eine neue Agrarpolitik!

NABU fordert mehr Geld für naturverträgliche Landwirtschaft

Jedes Jahr fließen 114 Euro pro EU-Bürgerin und EU-Bürger in die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union. Eine ganze Menge Geld!

Es macht im Durchschnitt in Deutschland etwa 35 Prozent des Einkommens der landwirtschaftlichen Betriebe aus. Diese Subventionen bestimmen damit ganz wesentlich, wie unsere Lebensmittel produziert werden.

 

Doch leider bleibt am Ende für Natur und Umwelt wenig übrig. Landwirtschaft lohnt sich meist nur für den, der das Maximum aus seinen Feldern oder Tieren herausholt, mit viel Dünger und Pestiziden.

 

 

Wir wollen, dass Ihre jährlichen 114 Euro sinnvoll für Natur und Landwirtschaft ausgegeben werden. Mit unserer NABU-Agrarkampagne wollen wir bis zur Europawahl im Mai 2019 die längst fällige Agrarwende einläuten.

 

Schreiben Sie ihrem EU-Abgeordneten ihre Wünsche für eine naturverträgliche Landwirtschaft!
Schauen Sie sich Ihre Region an: Was müsste anders gemacht werden? Was würde den Tieren und Pflanzen der Agrarlandschaft am meisten helfen?

 

Um teilzunehmen, klicken Sie bitte auf diesen Link: https://mitmachen.nabu.de/meine114euro

 

Protestaktion gegen Landwirtschaftspolitik

 

Anlässlich des Besuchs von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner in Leimen hat der NABU Bezirksverband am 04.02.19 eine Protestaktion organisiert. Wir haben gemeinsam mit den Vertretern aus verschiedenen NABU-Gruppen der Region 114-Euro-Postkarten an die Besucherinnen und Besucher des Neujahrsempfangs verteilt und für eine bessere und naturverträglichere Landwirtschaft geworben.

 

 

Bundesregierung muss klaren Kurswechsel einfordern
Bundesagrarministerin Julia Klöckner muss nun in Brüssel einen klaren Kurswechsel einfordern. Die Vorschläge dazu liegen bereits auf dem Tisch, wie das vorhandene EU-Budget zugunsten der Natur umgeschichtet werden kann. Bei gleich bleibender Fördersumme könnten künftig drei Viertel der deutschen Agrarfläche besonders naturverträglich bewirtschaftet werden. Gleichzeitig würden die Einkommen der teilnehmenden Betriebe gleich bleiben oder sogar steigen. Betriebe, die künftig nur die Mindeststandards der Umweltgesetze einhalten wollen, könnten dies auch tun – sie erhielten dann allerdings kein Geld mehr vom Steuerzahler. Durch diese Umstellung könnte die Agrarförderung wesentlich umwelt- und naturfreundlicher und gegenüber Landwirtinnen und Landwirten wie Steuerzahlern fairer gestaltet werden.

Das fordert der NABU für die GAP 2021 bis 2027:

  • den Aufbau einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion, die langfristig unabhängig von Subventionen ist und hohen Umwelt- und Tierschutzstandards genügt.
  • die Rettung der Artenvielfalt: Dazu müssen mindestens 15 Milliarden Euro jährlich in einen neuen EU-Naturschutzfonds umgeschichtet werden. Aus diesem könnten Landwirte ein attraktives Zusatzeinkommen erzielen, wenn sie konkrete Leistungen für den Erhalt der Natur erbringen.
  • Faire Preise: Die GAP muss einen positiven Beitrag zur Landnutzungs- und Ernährungspolitik leisten. Statt ein System der „Masse“ muss sie Bewusstsein, Vermarktung und Zahlungsbereitschaft für „Klasse“ fördern, kleine und mittlere Betriebe erhalten und die Lebensmittelverschwendung eindämmen.
  • Keine Blankoschecks aus der GAP: Klare EU-weite Umweltstandards und Sanktionsmöglichkeiten für die Europäische Kommission! Schluss mit dem Gießkannenprinzip bei der Verteilung der Agrarsubventionen.
  • die Mitgestaltung dieser Politik durch alle relevanten politischen Akteure – weit über die Agrarminister und Agrarausschüsse der Parlamente hinaus. Auf europäischer Ebene, aber auch auf Bundes- und Landesebene müssen die Ressorts für Umwelt, Gesundheit, Verbraucherschutz und Entwicklungszusammenarbeit mitentscheiden, wie unsere Landwirtschaft in Zukunft aussehen soll: Fair, gesund und naturverträglich!


Für den Hintergrund: FAQs zum Thema unter www.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/landwirtschaft/agrarpolitik/eu-agrarreform/24764.html

 

Exkursionen, Vorträge und Aktionen 2019

Der NABU bietet ein vielfältiges Programm!

Ob Fledermaus-Freund, Botanik-Freak, Vogelliebhaber oder allgemein interessierter Natur-Genießer - beim NABU ist für jeden etwas geboten.

 

Seit einigen Jahren veröffentlicht der NABU Rhein-Neckar-Odenwald jeweils ein gemeinsames Jahresprogramm für die NABU-Gruppen aus dem Rhein-Neckar- und dem Neckar-Odenwald-Kreis. So kann sich jeder die schönsten Exkursionen in der Region heraussuchen.

 

NABU-Jahresprogramm Rhein-Neckar-Kreis 2019
Prog19RNK-fin.pdf
Adobe Acrobat Dokument 459.8 KB
NABU-Jahresprogramm Neckar-Odenwald-Kreis + Eberbach 2019
Prog19NOK-fin.pdf
Adobe Acrobat Dokument 768.3 KB

Spannende Naturschutz-Infos

Liebe Naturschutz-Freunde,

kennen Sie schon den Newsletter "Neues vom NABU Baden-Württemberg"? Dieser erscheint einmal monatlich mit interessanten Berichten zu den regionalen Naturschutzprojekten, Aufrufen zu Mitmachaktionen und Tipps rund um den Naturschutz.

Melden Sie sich jetzt an: www.NABU-BW.de/newsletter

Viel Freude beim Lesen!

Der Bezirksverband hat ein neues Büro!

Ab sofort hat der NABU Bezirksverband Rhein-Neckar-Odenwald eine neue Adresse und Telefonnummer:

 

NABU Rhein-Neckar-Odenwald
Kurpfalz-Centrum 10
Römerstr. 2-4
69181 Leimen

 

Tel: 06224 - 828 75 68

 

Homepage und e-Mail-Adresse bleiben gleich!

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind wir über die Straßenbahnlinie 23 mit der Haltestelle "Kurpfalz-Centrum" sehr gut erreichbar.

Action for Nature - Für die Natur in Aktion

Neue Termine für die NAJU-Jugendgruppe des Naturschutzbunds

  • Weitere Infos zur Jugendgruppe bei Christiane Kranz unter Tel. 06224/8287568 beim NABU Rhein-Neckar-Odenwald.

NABU und BUND gegen Windpark Markgrafenwald

Vom 25. bis 28. Juli sollte in Waldbrunn der Erörterungstermin für den geplanten Windpark Markgrafenwald stattfinden. Der Termin wurde am 20.07.16 auf Antrag der Windpark Markgrafenwald GbR abgesagt. Die Gründe sind nicht bekannt. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald und der Naturschutzbund (NABU), Bezirksverband Rhein-Neckar-Odenwald fordern die Betreiber auf, den Genehmigungsantrag zurückzuziehen, da das Projekt aus Gründen des Artenschutzes nicht genehmigungsfähig ist.

„Die Planungen im Markgrafenwald sind naturschutzfachlich und naturschutzrechtlich absolut untragbar. Auch wenn wir das aus energiepolitischer Sicht bedauern: An dieser Stelle ist ein Windpark unmöglich“, sagen die beiden Geschäftsführer Tobias Staufenberg (BUND) und Christiane Kranz (NABU). „Die Betreiber sollten die Konsequenzen ziehen und ihren Antrag zurückziehen.“

Die beiden Naturschutzverbände kritisieren die Gefährdung streng geschützter Tierarten durch das Projekt. So sind aus Sicht von BUND und NABU hinsichtlich des Schwarzstorchs und des Wespenbussards aber auch bezüglich der im Gebiet vorkommenden Fledermausarten Verstöße gegen den Artenschutz zu erwarten. Die im Projektantrag genannten Vermeidungsmaßnahmen sind aus Sicht von NABU und BUND unzureichend oder gar nicht geeignet, um die Konflikte mit dem Artenschutz zu lösen.

Der Odenwald ist nach der Meinung der Naturschutzverbände grundsätzlich für den Ausbau der Windenergie geeignet. Der Ausbau muss allerdings naturverträglich ausfallen, was beim Windpark Markgrafenwald nicht der Fall gewesen wäre.


Die ausführliche Stellungnahme der Naturschutzverbände zum Windpark Markgrafenwald können Sie hier nachlesen:

Stellungnahme NABU, BUND und LNV zum Windpark Markgrafenwald
Stellungnahme Windpark Markgrafenwald_En
Adobe Acrobat Dokument 1.4 MB

NABU-Projekt "Elsenz-Piraten"

Spannende Projekttage rund ums Thema Wasser

Am 02. September 2019 startet die Projektwoche rund um das Thema Wasser. Die Kinder im Alter zwischen 7 und 11 Jahren erkunden den Lebensraum Fluss in und um die Elsenz herum:

  • Wir lernen kleine Wasser-Lebewesen näher kennen wie Flohkrebse, Libellenlarven oder Eintagsfliegenlarven,
  • Wir testen wie echte Forscher die chemische Wasserqualität
  • Wir gehen auf den Spuren des Bibers und versuchen uns im Dammbau,
  • Wir bauen Rindenboote und veranstalten ein spannendes Boots-Rennen.

 

Anmeldung unter 06224-8287568 oder NABU_RNO (at)  onlinehome.de

 

Das Projekt „Elsenz-Piraten“ wird unterstützt durch den Klimaschutz-Fonds der Stadtwerke Heidelberg!

Windkraft-Konzentrationszonen

im Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim

Stellungnahme des NABU, BUND und LNV zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung

Der Ausstieg aus der atomaren und fossilen Energienutzung ist dringender denn je. Und er kann nur mit einem deutlichen Ausbau der erneuerbaren Energien bewältigt werden. Für den NABU steht fest: Die Energiewende ist nötig, sie muss jedoch naturverträglich vollzogen werden – der Klimaschutz und der Schutz der Biologischen Vielfalt sind gleichrangige Ziele.

Schreiadler vor Rotoren. Foto: NABU
Schreiadler vor Rotoren. Foto: NABU

Der Fokus des NABU liegt auf der Windenergie, da sie neben der Solarenergie in Baden-Württemberg über das größte Ausbaupotenzial verfügt. Gerade Windräder sind jedoch mitunter eine Gefahr für Vogel- und Fledermausbestände.

  • Deshalb fordert der NABU, ökologisch besonders hochwertige Flächen von Windkraftanlagen freizuhalten.
  • Der Standort muss sorgfältig gewählt und die Anlagen müssen naturverträglich betrieben werden.

In diesem Sinne haben NABU, BUND und LNV eine Stellungnahme zur Frühzeitigen Bürgerbeteiligung zum Teilflächennutzungsplan Windenergie des Nachbarschaftsverbands Heidelberg-Mannheim verfasst. Dort wird auf zahlreiche windkraftsensible Vogel- und Fledermausarten aufmerksam gemacht, die bei der weiteren Planung von Windkraft-Konzentrationszonen berücksichtigt werden müssen.

Hier finden Sie die ausführliche Stellungnahme von NABU, BUND und LNV:

Stellungnahme_NV_HD-MA_Windkraft_final2.
Adobe Acrobat Dokument 179.7 KB

Weitere Informationen zu der genannten Planung finden Sie unter: http://www.nachbarschaftsverband.de/fnp/wind/wind_beteiligung.html

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung: 08.05.2019 (CK)

Machen Sie uns stark

Mitglied werden...

Spenden & Helfen

Spenden & Helfen...

Mitmachen