Der NABU Bezirksverband Rhein-Neckar-Odenwald betreut den Rhein-Neckar-Kreis und den Neckar-Odenwald-Kreis sowie die Städte Heidelberg und Mannheim. Er ist Ansprechpartner sowohl für die örtlichen NABU-Gruppen als auch für alle naturinteressierten Bürgerinnen und Bürger in der Region (Umweltberatung).
Der Bezirksverband führt eigene Natur- und Artenschutzprojekte durch und unterstützt die örtlichen NABU-Gruppen bei
der Umsetzung der Naturschutz-Kampagnen des Bundes- und Landesverbandes.
Zudem bietet er professionelle Hilfe bei Stellungnahmen und Naturschutzaktionen in der Region, die die
Kräfte der ehrenamtlichen Aktiven überschreiten. Er informiert Bürgerinnen und Bürger mittels umfangreicher Öffentlichkeitsarbeit und
Veranstaltungen über wichtige Naturschutz-Themen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung
(BNE) für Schulklassen, Kindergärten, Familien-Gruppen und Gruppen für Jugendliche und Kinder.
Gemeinsam mit den örtlichen NABU-Gruppen wird der Bezirksverband aktiv, um immer mehr Menschen für den Naturschutz zu begeistern und neue Mitglieder für den NABU zu gewinnen.
Christiane Kranz (Geschäftsführerin)
Schaut doch mal vorbei! Neu-Einsteiger sind herzlich willkommen!
Der NABU bietet ein vielfältiges Programm!
Ob Fledermaus-Freund, Botanik-Freak, Vogelliebhaber oder allgemein interessierter Natur-Genießer - beim NABU ist für jeden etwas geboten.
Seit einigen Jahren veröffentlicht der NABU Rhein-Neckar-Odenwald jeweils ein gemeinsames Jahresprogramm für die NABU-Gruppen aus dem Rhein-Neckar- und dem Neckar-Odenwald-Kreis. So kann sich jeder die schönsten Exkursionen in der Region heraussuchen.
Bei allen Veranstaltungen ist eine vorherige Anmeldung bei der veranstaltenden NABU-Gruppe zu empfehlen. Die Kontaktdaten der einzelnen NABU-Gruppen entnehmen Sie bitte der Übersicht
Das Jahresprogramm 2026 des NABU Wiesloch finden Sie hier: Aktuelles Jahresprogramm des NABU Wiesloch - NABU Ortsgruppe Wiesloch

Die NABU-Gruppen in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis haben einen großen Erfolg zu melden: 1247 neue Mitglieder konnten neu gewonnen und für den Naturschutz begeistert werden: Mit großem Einsatz hatten Studierende die Menschen in der Region über die Arbeit des NABU informiert und für das Engagement im Natur- und Umweltschutz geworben. Offensichtlich überzeugend: Es hat sich gezeigt, dass die Natur vielen sehr am Herzen liegt. Mit unseren Aktionen haben wir die Bürgerinnen und Bürger vor Ort direkt angesprochen und so von unserer Arbeit überzeugt.
Diese Unterstützung ist dringend nötig. Denn auch in Zukunft haben wir hier vor Ort viel vor.
Aktuelle Naturschutzprojekte des NABU in Heidelberg und Umgebung sind zum Beispiel der Schutz von Streuobstwiesen, die Umweltbildung, Stellungnahmen als Anwalt der Natur oder die Betreuung der für unsere Region so typischen Sanddünen.
Wenn sie noch nicht Mitglied sind, können sie unter diesem Link auch ganz bequem online beitreten
Wenn Sie gerne aktiv bei uns mitmachen wollen melden Sie sich einfach unter:
E-Mail: [email protected] oder Tel.: 06224-8287568.
Wir finden bestimmt eine passende Gruppe und interessante Aufgaben für Sie.
„Darf ich Vögel das ganze Jahr über füttern?“ „Wie kann ich mich für den Insektenschutz in meinem Garten einsetzen?“ "Was tun bei Wespen im Rolladenkasten?"
Die Antwort auf diese Fragen und noch viele andere Themen finden Sie beim NABU-Naturtelefon unter Tel. 030.28 49 84 - 60 00.Dort werden Sie von Montags bis Freitags von 9-16 Uhr kompetent
beraten.
„Alle Naturbegeisterten und Engagierten sollten sich diese Nummer notieren – als direkten Draht zum Naturschutz“, ruft die NABU Bezirksgeschäftsführerin Christiane Kranz auf.

Ein Fledermaus-Projekt des NABU RNO gemeinsam mit den Stadtwerken Heidelberg
Das neue Gemeinschafts-Angebot „Freche Fledermäuse“ des NABU Rhein-Neckar-Odenwald mit den Stadtwerken Heidelberg war unglaublich schnell ausgebucht. Und so trafen sich Ende April zwölf
neugierige Kinder und deren Eltern auf dem Gelände der Stadtwerke Heidelberg im Pfaffengrund um mehr aus dem Leben der geheimnisvollen Fledermäuse zu erfahren.
Exkursionsleiterin Christiane Kranz stellte den Fledermaus-Forschern gleich zu Beginn die Fledermaus-Handpuppe „Klaus“ vor, an der sie den Körperbau der Fledermaus wunderbar erklären konnte. Von
den kleinen spitzen Insektenfresser-Zähnen bis zu den verlängerten Fingern in der Flughaut und dem frei gebliebenen Daumen hat auch „Klaus“ alles, was eine Fledermaus auszeichnet. Im Anschluss
durften die Kinder ihre eigenen Arm- und Handknochen ertasten und vergleichen, wie diese bei der Fledermaus ausgeprägt sind.
Danach konnten die Kinder am eigenen Leib erfahren, wie die Echo-Ortung bei den Fledermäusen funktioniert. Ein Kind musste mit verbundenen Augen immer wieder „Fledermaus“ rufen und lauschen, von
wo her seine Beute, die Motte antwortet. Mit Hilfe von häufigen Rufen konnte die Motte bald gefangen werden.
Da das Wetter leider kühler war, als erhofft, durften sich alle Teilnehmer zwischendurch in der Kantine aufwärmen, erhielten leckere Verpflegung von den Stadtwerken Heidelberg und bastelten im
Anschluss noch eine kleine Fledermaus aus Tonpapier, die auf den Finger gesteckt werden konnte.
Nun wurde es spannend: würden mit einsetzender Dunkelheit Fledermäuse am Himmel erscheinen? Dieses Mal mussten wir leider nach einiger Beobachtungszeit aufgeben, da es an diesem Abend wohl noch
zu kalt für die Insektenjäger war. Immerhin konnten wir auf dem Gelände sowohl einen Fledermaus-Kasten als auch einen Vogel-Nistkasten beobachten, wobei bei den Vögel bereits eifrig gefüttert
wurde.
Am Ende galt ein großer Dank an die Stadtwerke Heidelberg für die Unterstützung der Aktion und die Kinder erhielten vom NABU noch Mini-Faltblätter für die Hosentasche mit allen Fledermausarten in Deutschland.
Letzte Aktualisierung: 30.03.2026 (CK)