Willkommen beim NABU Bezirksverband

Rhein-Neckar-Odenwald!

Christiane Kranz (Geschäftsführerin des NABU-Bezirksverbandes Rhein-Neckar-Odenwald)

Der NABU Bezirksverband Rhein-Neckar-Odenwald betreut den Rhein-Neckar-Kreis und den Neckar-Odenwald-Kreis sowie die Städte Heidelberg und Mannheim. Er ist Ansprechpartner sowohl für die örtlichen NABU-Gruppen als auch für alle naturinteressierten Bürgerinnen und Bürger in der Region (Umweltberatung).


Der Bezirksverband führt eigene Natur- und Artenschutzprojekte durch und unterstützt die örtlichen NABU-Gruppen bei der Umsetzung der Naturschutz-Kampagnen des Bundes- und Landesverbandes.

Zudem bietet er professionelle Hilfe bei Naturschutzaktionen in der Region, die die Kräfte der ehrenamtlichen Aktiven überschreiten. Er engagiert sich in der Kinder- und Jugendarbeit und informiert Bürgerinnen und Bürger mittels umfangreicher Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen über wichtige Naturschutz-Themen.

Gemeinsam mit den örtlichen NABU-Gruppen wird der Bezirksverband aktiv, um immer mehr Menschen für den Naturschutz zu begeistern und neue Mitglieder für den NABU zu gewinnen.

 

Christiane Kranz  (Geschäftsführerin)

NABU sammelt Unterschriften für weniger Pestizide

Mitmachen bei Online-Aktion „#Gegengift – Pestizideinsatz in Baden-Württemberg halbieren!“ und Politik zum Handeln auffordern

 

Unter dem Motto „#Gegengift – Pestizideinsatz in Baden-Württemberg halbieren!“ rufen die Naturschützerinnen und Naturschützer ab sofort zur Unterstützung ihrer Petition zur Pestizidreduktion auf (www.NABU-BW.de/pestizide). „Wir können den Verlust der Artenvielfalt im Südwesten nur stoppen, wenn die ganze Gesellschaft mitzieht“, ist Christiane Kranz vom NABU Rhein-Neckar-Odenwald überzeugt.

 

Jede und jeder kann einen sinnvollen Beitrag für den Einsatz von weniger Pestiziden leisten – egal ob Familie, Stadt, Sportverein oder Kirchengemeinde. Doch ohne ein Umsteuern der Politik wird es nicht gehen. Mit unseren Unterschriften fordern wir die Landesregierung auf, rasch eine umfassende Strategie zur Reduktion von Pestiziden in der Landwirtschaft vorzulegen. Die Menschen im Land haben ein Anrecht zu erfahren, wie ihre Lebensmittel produziert werden und wie viele Pestizide dabei zum Einsatz kommen.

 

Mehr Transparenz heißt besserer Verbraucherschutz

Dass es auch ohne Pestizideinsatz geht, zeigen Landwirte und Landwirtinnen, die nach ökologischen Standards wirtschaften. Die Online-Aktion soll den Druck auf die Politik erhöhen, für mehr Transparenz zu sorgen, damit Verbraucherinnen und Verbraucher wissen, was sie sich auf den Teller legen.

 

Erster Pestizidbericht für Baden-Württemberg

In einem „Pestizidbericht“ hatte der NABU Baden-Württemberg Ende März erste Zahlen zum Pestizideinsatz im Land vorgelegt, die sich aus einer Bundesstatistik ableiten. Danach landen geschätzte 2.300 Tonnen Pestizide jährlich auf den Äckern und Wiesen im Südwesten. Das sind täglich 6.300, stündlich 263, jede Minute über vier Kilogramm Gift. Doch Glyphosat und Co. belasten die Umwelt und tragen zum Rückgang der Artenvielfalt bei. Sie töten nicht nur Wildkräuter, sondern auch Insekten, die Nahrungsgrundlage für viele Vogelarten.

 

Die Forderungen der Petition im Überblick:

 

1. Reduktion: 50 Prozent weniger Pflanzenschutzmittel in Baden-Württemberg bis 2025.

 

2. Monitoring: Erfolgskontrolle durch jährliche Erhebung der Mengen, Wirkstoffe und Flächen, auf denen Pflanzenschutzmittel in Baden-Württemberg eingesetzt werden.

 

3. Vorbildfunktion: Das Land verzichtet auf seinen eigenen rund 33.000 Hektar landwirtschaftlich genutzten Flächen komplett auf Pflanzenschutzmittel.

 

4. Verbot: In ökologisch besonders sensiblen Gebieten wie Natur- und Wasserschutzgebieten werden Pflanzenschutzmittel verboten.

 

5. Unterstützung: Landwirtschaftliche Betriebe werden bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Reduktion des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln besser unterstützt.

 

 

Um teilzunehmen, klicken Sie bitte auf diesen Link: https://baden-wuerttemberg.nabu.de/natur-und-landschaft/landwirtschaft/landesagrarpolitik/24202.html

 

Informationen zum Pestizidbericht: www.NABU-BW.de/pestizidbericht

 

Der Bezirksverband hat ein neues Büro!

Ab sofort hat der NABU Bezirksverband Rhein-Neckar-Odenwald eine neue Adresse und Telefonnummer:

 

NABU Rhein-Neckar-Odenwald
Kurpfalz-Centrum 10
Römerstr. 2-4
69181 Leimen

 

Tel: 06224 - 828 75 68

 

Homepage und e-Mail-Adresse bleiben gleich!

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind wir über die Straßenbahnlinie 23 mit der Haltestelle "Kurpfalz-Centrum" sehr gut erreichbar.

Exkursionen, Vorträge und Aktionen 2018

Der NABU bietet ein vielfältiges Programm!

Ob Fledermaus-Freund, Botanik-Freak, Vogelliebhaber oder allgemein interessierter Natur-Genießer - beim NABU ist für jeden etwas geboten.

 

Seit einigen Jahren veröffentlicht der NABU Rhein-Neckar-Odenwald jeweils ein gemeinsames Jahresprogramm für die NABU-Gruppen aus dem Rhein-Neckar- und dem Neckar-Odenwald-Kreis. So kann sich jeder die schönsten Exkursionen in der Region heraussuchen.

 

NABU-Programm Rhein-Neckar-Kreis 2018
Prog18RNK-fin3.pdf
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NABU-Programm Neckar-Odenwald-Kreis + Eberbach 2018
Prog18NOK-fin3.pdf
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Action for Nature - Für die Natur in Aktion

Neue Termine für die NAJU-Jugendgruppe des Naturschutzbunds

  • Weitere Infos zur Jugendgruppe bei Christiane Kranz unter Tel. 06224/8287568 beim NABU Rhein-Neckar-Odenwald.

NABU und BUND gegen Windpark Markgrafenwald

Vom 25. bis 28. Juli sollte in Waldbrunn der Erörterungstermin für den geplanten Windpark Markgrafenwald stattfinden. Der Termin wurde am 20.07.16 auf Antrag der Windpark Markgrafenwald GbR abgesagt. Die Gründe sind nicht bekannt. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald und der Naturschutzbund (NABU), Bezirksverband Rhein-Neckar-Odenwald fordern die Betreiber auf, den Genehmigungsantrag zurückzuziehen, da das Projekt aus Gründen des Artenschutzes nicht genehmigungsfähig ist.

„Die Planungen im Markgrafenwald sind naturschutzfachlich und naturschutzrechtlich absolut untragbar. Auch wenn wir das aus energiepolitischer Sicht bedauern: An dieser Stelle ist ein Windpark unmöglich“, sagen die beiden Geschäftsführer Tobias Staufenberg (BUND) und Christiane Kranz (NABU). „Die Betreiber sollten die Konsequenzen ziehen und ihren Antrag zurückziehen.“

Die beiden Naturschutzverbände kritisieren die Gefährdung streng geschützter Tierarten durch das Projekt. So sind aus Sicht von BUND und NABU hinsichtlich des Schwarzstorchs und des Wespenbussards aber auch bezüglich der im Gebiet vorkommenden Fledermausarten Verstöße gegen den Artenschutz zu erwarten. Die im Projektantrag genannten Vermeidungsmaßnahmen sind aus Sicht von NABU und BUND unzureichend oder gar nicht geeignet, um die Konflikte mit dem Artenschutz zu lösen.

Der Odenwald ist nach der Meinung der Naturschutzverbände grundsätzlich für den Ausbau der Windenergie geeignet. Der Ausbau muss allerdings naturverträglich ausfallen, was beim Windpark Markgrafenwald nicht der Fall gewesen wäre.


Die ausführliche Stellungnahme der Naturschutzverbände zum Windpark Markgrafenwald können Sie hier nachlesen:

Stellungnahme NABU, BUND und LNV zum Windpark Markgrafenwald
Stellungnahme Windpark Markgrafenwald_En
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NABU-Projekt "Elsenz-Piraten"

Spannende Projekttage rund ums Thema Wasser

Am 06. August 2018 startet die Projektwoche rund um das Thema Wasser. Die Kinder im Alter zwischen 7 und 11 Jahren erkunden den Lebensraum Fluss in und um die Elsenz herum:

  • Wir lernen kleine Wasser-Lebewesen näher kennen wie Flohkrebse, Libellenlarven oder Eintagsfliegenlarven,
  • Wir testen wie echte Forscher die chemische Wasserqualität
  • Wir gehen auf den Spuren des Bibers und versuchen uns im Dammbau,
  • Wir bauen Rindenboote und veranstalten ein spannendes Boots-Rennen.

 

Anmeldung unter 06224-8287568 oder NABU_RNO (at)  onlinehome.de

 

Das Projekt „Elsenz-Piraten“ wird unterstützt durch den Klimaschutz-Fonds der Stadtwerke Heidelberg!

Windkraft-Konzentrationszonen

im Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim

Stellungnahme des NABU, BUND und LNV zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung

Der Ausstieg aus der atomaren und fossilen Energienutzung ist dringender denn je. Und er kann nur mit einem deutlichen Ausbau der erneuerbaren Energien bewältigt werden. Für den NABU steht fest: Die Energiewende ist nötig, sie muss jedoch naturverträglich vollzogen werden – der Klimaschutz und der Schutz der Biologischen Vielfalt sind gleichrangige Ziele.

Schreiadler vor Rotoren. Foto: NABU
Schreiadler vor Rotoren. Foto: NABU

Der Fokus des NABU liegt auf der Windenergie, da sie neben der Solarenergie in Baden-Württemberg über das größte Ausbaupotenzial verfügt. Gerade Windräder sind jedoch mitunter eine Gefahr für Vogel- und Fledermausbestände.

  • Deshalb fordert der NABU, ökologisch besonders hochwertige Flächen von Windkraftanlagen freizuhalten.
  • Der Standort muss sorgfältig gewählt und die Anlagen müssen naturverträglich betrieben werden.

In diesem Sinne haben NABU, BUND und LNV eine Stellungnahme zur Frühzeitigen Bürgerbeteiligung zum Teilflächennutzungsplan Windenergie des Nachbarschaftsverbands Heidelberg-Mannheim verfasst. Dort wird auf zahlreiche windkraftsensible Vogel- und Fledermausarten aufmerksam gemacht, die bei der weiteren Planung von Windkraft-Konzentrationszonen berücksichtigt werden müssen.

Hier finden Sie die ausführliche Stellungnahme von NABU, BUND und LNV:

Stellungnahme_NV_HD-MA_Windkraft_final2.
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Weitere Informationen zu der genannten Planung finden Sie unter: http://www.nachbarschaftsverband.de/fnp/wind/wind_beteiligung.html

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung: 18.05.2018 (CK)

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